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    Ahorn Gruppe (Inh. Ahorn AG)

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Ahorn Gruppe (Inh. Ahorn AG)

Gemeinsam für den Kulturwandel

Ahorns Plattform friedlotse bildet aktuelle Entwicklungen ab und verknüpft Bestatterinnen und Bestatter, die etwas bewegen wollen.

Der Start unserer Onlineplattform friedlotse.de, die dazu einlädt, sich mit dem eigenen Tod und der eigenen Bestattung auseinanderzusetzen, verzögerte sich im Frühling 2020 etwas. Grund war die Pandemie und die schwer absehbaren Folgen, auch in Bezug auf die veränderte Sterbe- und Trauerkultur in Deutschland.

Unser erster Artikel beschäftigte sich dementsprechend auch mit der neuen Situation und dem stark erschwerten Abschiednehmen. Zu Wort kamen Trauerbegleitende wie Dr. Klaus Onnasch, Sarah Benz und die Bestatterin Dr. Christine Pernlochner-Kügler, die ihre Erfahrungen mit Ritualen auf Distanz mit uns und unserer neuen Online-Community teilten. 

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Seitdem sind noch 15 weitere Artikel erschienen über Bestattungsorte und ihre Besonderheiten, wichtige Trends wie Nachhaltigkeit  oder das digitale Jenseits, historische Themen wie Totentanz  oder vergangene Pandemien und ihre Auswirkungen auf die Bestattungskultur, Luftbestattungen , Bestattungsvorsorge und -verfügungen .

Da wir davon überzeugt sind, dass sich alle Bereiche in Sterben, Tod, Trauer und Bestattung gegenseitig beeinflussen, beleuchten wir zum Beispiel auch psychologische Themen wie Humor oder eine kindliche Perspektive im Umgang mit dem Tod, langanhaltende Trauer oder sprechen darüber, wie wichtig es sein kann, seine Verstorbenen vor der Bestattung noch einmal zu sehen.

 

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Gespräche mit Betroffenen und Fachleuten halten sich auf dem Blog die Waage. Die Liste der bisher Interviewten ist lang und reicht von Hospizmitarbeitenden (z. B. Oliver Peters, Sukhavati) über Visionäre wie Loop Biotechs Bob Hendrikx, der einen Mycelium-Sarg entwickelt hat, „alternative“ Bestatterinnen und Bestatter (z. B. Lea Gscheidel, Dr. Julian Heigel oder Caren Baesch) bis hin zu Death Doulas (z. B. Alua Arthur von Going with Grace) und die eingangs erwähnten Trauerbegleitenden (z. B. Mechthild Schroeter-Rupieper und Beate Seemann von LAVIA).

Interessant ist dabei auch das Phänomen der „Deathfluencer“, das wir beobachten konnten, d. h. die erhöhte Sichtbarkeit all derjenigen, die wegen ihrer individuellen Perspektive auf Tod und Trauer viele Menschen erreichen, z. B. Johanna Klug von endlich endlos, die Podcasterin Carina Stöwe oder Janna Nandzik von The School of Death.

 

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Es ist unser erklärter Wunsch und ein Ziel für die kommende Zeit, mit immer mehr Menschen, die direkt oder indirekt mit der Bestattungsbranche zu tun haben, noch stärker ins Gespräch zu kommen. So wollen wir unser aller Netzwerk stärken, den Diskurs zu wichtigen Themen mitgestalten und für die einzelnen Menschen sowie für unsere Gesellschaft notwendige Entwicklungen für mehr Selbstbestimmung und Gestaltungsspielraum in der Bestattungskultur begünstigen.  

Daher würden wir uns freuen, wenn Sie diesen Artikel auch als Gesprächseinladung lesen würden. Haben Sie ein Thema, über das wir bei friedlotse unbedingt einmal schreiben sollten? Dann treten Sie gern in Kontakt mit uns.

 

 

Unseren Blog lesen Sie hier:

https://www.friedlotse.de/blog

   

Unsere Online-Communities finden Sie hier:

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Wenn Sie Interesse haben, sich über LinkedIn auszutauschen, finden Sie uns hier: https://www.linkedin.com/showcase/friedlotse/

 

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören!

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